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Veranstaltungen im Jahre 2006

III. – Eröffnung einer neuen Dauerexposition im unterirdischen Objekt, sog. Gotischer Keller; Exposition Historische Gestalten von Vyšehrad
VII.–VIII. – Historisches Fechten (Sommerszene; donnerstags)

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Denkmäler und Geschichte

Prag

Vyšehrad – Neuheiten der Saison 2006

Das bemerkenswerte Areal mit erhalten gebliebener Barockfestung weist in der modernen Zeit eine magische Atmosphäre und Geheimnisse auf. Vyšehrad bietet seinen Besuchern sowohl wunderschöne Ausblicke auf Prag und das Moldau-Tal sowie erholsame Spaziergänge durch Parkanlagen, als auch interessante Ausstellungen und Programme. Im Ziegel- tor ist eine Exposition installiert, die der Bedeutung von Vyšehrad in der Geschichte der Prager Stadtbefestigungsanlagen gewidmet ist. Interessant ist auch die Besichtigung der Kasematten und des unterirdischen Saals Gorlice mit einer Galerie mit sechs Statuenoriginalen von der Karlsbrücke. Das Angebot des Jahres 2006 wird durch zwei Neuheiten ergänzt. Im gotischen Kellerraum, einem unterirdischen Raum der einstigen Barockzitadelle, in dessen Umfassungsmauern Mauerwerkfragmente mittelalterlicher Palastgebäude erhalten geblieben sind, können die Besucher vom Frühjahr die Dauerexposition Historische Gestalten von Vyšehrad besichtigen. Besondere Erlebnisse verspricht auch eine Programmserie, die im Multifunktions-Kammersaal des Alten Burggrafenamtes ausgetragen wird.

Národní kulturní památka Vyšehrad

V pevnosti 159/5b
128 00 Praha 2-Vyšehrad

Telefon:

+420 241 410 348, +420 241 410 352

E-mail:

Web:

Öffnungszeit:

XI.–III. täglich 9.30–17.00, IV.–X. täglich 9.30–18.00

Sprachen:
Englisch
Deutsch

Sie sollten besuchen:

Friedhof von Vyšehrad und Slavín

Vyšehrad hat für die Tschechen eine große historische und mythologische Bedeutung; aus diesem Grund wurde dieses Gebiet in der zweiten Hälfte des 19.  Jahrhunderts in eine Begräbnisstätte bedeutendster Persönlichkeiten der Nation umgewandelt. Auf dem Friedhof von Vyšehrad sind mehr als 600 Persönlichkeiten des tschechischen Kultur- und Bildungslebens beerdigt, zum Beispiel die Komponisten Antonín Dvořák und Bedřich Smetana, Schriftsteller Karel Čapek und Jan Neruda, Maler Alfons Mucha und Mikoláš Aleš, die Opernsängerin Ema Destinnová, der erste tschechische Nobelpreisträger Jaroslav Heyrovský und weitere. Im östlichen Teil des Friedhofsgeländes befindet sich das im Jahre 1890 errichtete gemeinsame Grabmal der verdientesten Persönlichkeiten der tschechischen Nation.

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