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Veranstaltungen im Jahre 2006

Geplant wird die Eröffnung von zwei großen Behältern und eines Sonderaquariums für Quallen.

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Unterhaltung

Prag

Meereswelt – neue Exposition im Riesenaquarium

Die Dauerexposition von See- und Süßwasserfischen, Korallen und weiteren Lebewesen auf dem Prager Ausstellungsgelände feierte im Herbst 2005 ihr drittes Jubiläum. Bei diesem Anlass wurde das größte Seeaquarium in der Tschechischen Republik eröffnet, das 100 Tausend Liter Meerwasser umfaßt und insgesamt 8 Meter Glasfläche aufweist. Genauso wie das Aquarium selbst sind auch seine neuen Bewohner interessant, insbesondere der Sandhai, eines der am meisten gefürchteten Raubtiere der Meerestiefen und nach dem Weißhai der zweitgrößte Killer. Zu den Prachtstücken der Meereswelt gehören weiter Schwarz- und Weißflossenhai, Barracuda, Muräne und Drachenkopf, aber auch Seeigel, pflanzen- und fleischfressende Seesterne, Krevetten, Hummer, Krabben, Anemonen, Pilze und Vertreter von Weich- sowie Hartkorallen. Bestandteil der Exposition ist eine 25 m lange unterseeische Höhle mit buntfarbigen Korallen und Korallenfischen, die man trockenen Fußes passieren kann. Zum Andenken an den Besuch der Meereswelt kann man interessante Souvenirs kaufen, z. B. Himalaja-Salzbadeseife, Salzlampe, Badesalz oder Haizahn.

Mořský svět

areál Výstaviště
170 00 Praha 7-Holešovice

Telefon:

+420 220 103 305 (Büro), +420 220 103 275 (Kasse)

E-mail:

Web:

Öffnungszeit:

Montag bis Sonntag 10.00–19.00 ganzjährig

Sprachen:
Englisch

Sie sollten besuchen:

Ausstellungsgelände und Industriepalast in Prag

Das Ausstellungsgelände am Rande des einstigen Königsgeheges Stromovka entstand am Ende des 19.  Jahrhunderts, als hier die Jubiläumsausstellung stattfand. Das wichtigste Ausstellungsgebäude war der Industriepalast, bei dessen Bau eine Stahlkonstruktion zum ersten Mal in den böhmischen Ländern eingesetzt wurde. Das Objekt besteht aus einer ausgedehnten dreiteiligen Halle mit Galerien und einem 51 m hohen Turm. Bemerkenswert sind die figuralen Fenster in den Seitenfassaden nach Entwürfen von Mikoláš Aleš aus goldgelbem Kathedralglas. Für die Bildkombinationen wurde eine Million von bleieingefassten Farbglastafeln verwendet. Auf dem Ausstellungsgelände findet man weiter das Panorama der Schlacht bei Lipany mit dem größten Gemälde dieses historischen Ereignisses, das je auf dem Gebiet der Tschechischen Republik entstanden ist. Das Gemälde ist 11 m hoch und 95 m lang, bedeckt eine Fläche von 1045 m2 und ist das Werk des Malers Luděk Marold aus dem Jahre 1898; es zeigt die legendäre Schlacht, bei der der radikale Hussitenflügel geschlagen worden ist.

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