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Veranstaltungen im Jahre 2006

22. VII. – Besetzung von Kuks (Rekonstruktion des historischen Ereignisse vom 26.  7.  1729)
24. –27. VIII. – THEATRUM KUKS (Barockmusik- und –theaterfestival)
7. X. – St.-Hubertus-Feste (Jägerfeste)
18. –19. XI. – Weihnachtsmärkte, Zyklus von Orgelkonzerten

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Denkmäler und Geschichte

Ostböhmen

Hospital Kuks (Kukus) – Ausdehnung der Besichtigungstrassen

Das großzügige Projekt des Kurareals mit zahlreichen Kunstwerken, einfühlig in die Landschaft eingebettet, wurde wahrscheinlich vom italienischen Architekten Giovanni Battista Alliprandi auf Wunsch des Grafen František Antonín Špork erstellt. Der europäische Adel hielt das fertiggestellte Areal für das drittberühmteste im damaligen Europa. Von dem einmaligen Komplex ist nur ein Torso erhalten geblieben, der auf die heutigen Tage seine Großzügigkeit und Monumentalität belegt. Zugänglich sind Hospital mit Barockapotheke, Kirche mit Familiengruft, Kapelle, Klostergarten und Lapidarium mit Originalen von Barockplastiken von Matthias Bernard Braun. Die Statuen aus den Jahren 1712–1731 stellen Allegorien der Religion und eine Reihe von Tugenden und Lastern dar und schmücken den Raum vor der Stirnwand der Kirche und des Hospitals. Ein Teil der neuen Besichtigungstrasse ist dem Orden der barmherzigen Brüder und seinen Aktivitäten in Kuks gewidmet; ein weiterer Expositionsabschnitt stellt die umliegende barockkomponierte Landschaft und die Persönlichkeit des Grafen Špork sowie großer Künstler vor, die für ihn tätig waren.

Hospital Kuks

544 43 Kuks

Telefon:

+420 499 692 161, +420 724 663 535

E-mail:

Web:

Öffnungszeit:

IV., X. Samstag, Sonntag, Feiertage 9.00–16.00, V.–VIII. täglich außer Montag 9.00–17.00, IX. täglich außer Montag 9.00–16.00

Sprachen:
Englisch
Deutsch
Polnisch

Sie sollten besuchen:

Naturgalerie Betlém bei Kuks (Kukus)

Die Sandsteinplastiken, frei aufgestellt in Nový les bei der Gemeinde Žíreč, etwa drei Kilometer von Kuks entfernt, zählen zu bedeutenden Werken der mittelalterlichen Barockbildhauerei. Sie sind in den Jahren 1723–1732 direkt im Freien entstanden. Initiator war Graf Špork, der eine Allee im Wald abholzen, zwei Kapellen und eine Einsiedlerei bauen ließ und das Baumaterial für den Kalvarienberg gewährte. Die unverwechselbare Handschrift zusammen mit erhalten gebliebenen Rechnungen und Briefen bestätigen, dass Matthias Bernard Braun mit seinen Gehilfen Autor der Statuen und Fontänen war. Diese Naturgalerie wird nach der größten Plastik Betlém genannt. Die Statue des reuigen Einsiedlers Onufrius ist die berühmteste und wurde von Tausenden von Besuchern der tschechoslowakischen Exposition bei der Weltausstellung Expo 1970 im japanischen Osaka bewundert.

www.kuks.cz

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