Das Museum erweiterte im Jahr 2005 das Netz von Expositionen des Verwaltungsamtes des Nationalparks Krkonoše (Riesengebirge). Das Objekt wird Šindelka genannt, weil hier bis zum Jahr 1934 Schindel, die herkömmliche Dachdeckung aus Holz, hergestellt wurden. Ein Teil der Ausstellungsräume ist auf die Schindel-Herstellung ausgerichtet, die Expositionen im Obergeschoss sind dem Forst- und Jagdwesen gewidmet. Das Museum dokumentiert Arbeitsvorgänge von der Holzernte über Holzvorbereitung, -transport und Beförderung von Stämmen zur Weiterbearbeitung bis hin zur Wiederaufforstung und Waldfürsorge. Die größte Attraktion insbesondere für die Kinder stellt das Modell eines Überwinterungsgeheges mit vierzehn Waldtieren an einer Futterraufe mit verschiedenen Futtersorten dar. Die Exposition wird um kurze Videoprogramme zu den einzelnen Themen ergänzt, zu sehen ist hier auch eine Multimedienprojektion zum Thema Stimmung im Wald mit Musikbegleitung.
Diese Stadt mit dem weltberühmten Sprungschanzenareal auf dem Hügel Čertova hora (Teufelsberg) ist eines der bedeutendsten Erholungs-, Sport- und Skizentren im westlichen Teil des Riesengebirge. An der größten Sprungschanze werden regelmäßige Weltcup-Rennen im Skiflug veranstaltet. Für Skilangläufer wird die 27 km lange Skipiste um Harrachov instand ehalten. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts wurde in Harrachov eine Glashütte gegründet, welche die Kunst der Glasmacher vom Riesengebirge in der ganzen Welt berühmt machte. Mit der Handfertigung von mundgeblasenem, geschliffenem, graviertem und gemaltem Glas können sich die Besucher im Glasmuseum bekannt machen, das im rekonstruierten Gebäude in der Nähe der Glashütte in Nový Svět untergebracht ist. In unmittelbarer Nähe befindet sich die St.-Elisabeth-Kapelle mit Glasglocke, die im Jahr 1916 gegossen wurde, 50 cm hoch und 10 kg schwer ist. Besichtigen kann man hier weiter das Bergmuseum und das Skimuseum.